Aktuelle Umfrage: Akteure im Gesundheitswesen verkennen Einsparpotenzial

HEXAL startet Informationsaktion „Biosimilars schaffen Freiräume"

Berlin/Holzkirchen, 29. September 2010 – Zwei Drittel der Gesundheitspolitiker, Kostenträger und Leistungserbringer im deutschen Gesundheitswesen wissen bislang nur wenig oder nichts über Biosimilars. Dies ergab eine von HEXAL beauftragte Umfrage, die im Rahmen einer Pressekonferenz in Berlin vorgestellt worden ist. Dabei seien Biosimilars, also Nachfolgepräparate von Biopharmazeutika, deren Patentschutz abgelaufen ist, aus medizinischer Sicht nicht mehr wegzudenken, betonte Professor Dr. Christian Jackisch, Chefarzt der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe am Klinikum Offenbach: „Durch den konsequenten Einsatz der preisgünstigeren Biosimilars könnten erhebliche Kosten eingespart und somit mehr rückfallgefährdeten Brustkrebspatientinnen als derzeit eine effektive Therapie angeboten werden". 

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Bayern sind gegen EU-Pläne zur Einlagensicherung

München - Für 82 Prozent der Bayern ist der Schutz ihrer Ersparnisse von höchster Wichtigkeit. Sie haben dabei sehr genaue Vorstellungen davon, wie Banken ihr Sparvermögen schützen sollen. Das zeigen die Ergebnisse einer repräsentativen Bevölkerungsbefragung, die der Genossenschaftsverband Bayern (GVB) in Auftrag gegeben hat. Danach ist für 54 Prozent der Befragten der Schutz vor der Pleite ihrer Bank wichtiger als ein bloßer Schutz der Einlagen. Dieser allein genügt nur den Ansprüchen von 9 Prozent der Befragten. 28 Prozent der Bayern bevorzugen "am besten beides". Einen solchen Schutz vor Bankenpleiten bieten Volksbanken und Raiffeisenbanken, aber auch Sparkassen, mit ihrem Institutsschutz.

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Finanzmarktkrise

Vertrauen in regionale Banken gewachsen

München – Das Vertrauen der Kunden in ihre Banken ist trotz Finanzmarktkrise stabil und je nach betrachteter Bankengruppe sogar gewachsen. Das ergab eine repräsentative Studie im Auftrag des Genossenschaftsverbands Bayern (GVB).

Gut die Hälfte der befragten Bayern gibt an, dass sich ihr Vertrauen in die eigene Hausbank in den letzten beiden Jahren nicht verändert hat. Mehr als ein Viertel der Befragten bestätigt zudem, dass das Vertrauen in die Hausbank größer geworden ist. Das ist deutlich mehr als der Anteil derjenigen (20 Prozent), die von sich sagen, dass in den letzten zwei Jahren der Finanzmarktkrise ihr Vertrauen in die Hausbank abgenommen hat. Insgesamt sind es vor allem Kunden regional tätiger Banken wie Genossenschaftsbanken und Sparkassen, bei denen per Saldo der Anteil jener gewachsen ist, die ihrer Hausbank mehr vertrauen als vor zwei Jahren.

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Bayern kennen sich bei Einlagensicherung nicht aus

München – Die Bayern haben massive Wissensdefizite, wenn es um die Höhe des Einlagenschutzes der Banken geht. Das ergibt eine repräsentative Befragung, die im Auftrag des Genossenschaftsverbands Bayern (GVB) im Freistaat durchgeführt wurde. 88 Prozent der Befragten wissen nicht, in welcher Form und bis zu welcher Höhe ihre jeweilige Bank die Einlagen schützt. Gleichzeitig wünschen sich 86 Prozent der befragten Personen, dass der Einlagenschutz in Deutschland grundsätzlich oder zumindest bei einigen Kreditinstituten verbessert werden sollte. Zu den Banken, bei denen das Guthaben am schlechtesten geschützt ist, zählen nach der subjektiven Einschätzung der Befragten vor allem Geschäftsbanken. Am sichersten gelten die Volksbanken und Raiffeisenbanken.

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Finanzkrise hat Folgen für Finanzwissen

München, 11. August 2009 – Lediglich 8 Prozent der Bayern behaupten von sich, sehr gut in Gelddingen Bescheid zu wissen. Gleichzeitig geben 46 Prozent der Bayern zu, sich in Geldfragen weniger gut beziehungsweise überhaupt nicht auszukennen. Das zeigt eine im Auftrag der bayerischen Volksbanken und Raiffeisenbanken bayernweit durchgeführte repräsentative Bevölkerungsumfrage.

Besorgniserregend ist, dass sich im Vergleich zu 2008 der Anteil derer, die zugeben, sich in Finanzfragen gar nicht auszukennen, mehr als verdoppelt hat. Lag er 2008 noch bei 4 Prozent, ist er nunmehr auf 10 Prozent gestiegen. Besonders auffällig ist, dass in der Altersklasse der 18- bis 24-Jährigen der Anteil derjenigen, die nach eigenen Aussagen in Gelddingen überhaupt nicht Bescheid wissen, mit 24 Prozent überdurchschnittlich hoch ist.

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Die Finanz- und Wirtschaftskrise aus Sicht der Wähler - Fortschreibung der Erkenntnisse vom November 2008

Drei Monate nach einer ersten Bestandsaufnahme (vgl. Analysen und Argumente, Nr. 58/2008) untersucht der Beitrag die Wahrnehmung der Finanz- und Wirtschaftskrise aus Sicht der Wähler. In der Fortschreibung werden im Zeitverlauf Tendenzen sichtbar, die nicht nur mit Blick auf die Bundestagswahl 2009 von hoher politischer Relevanz sind.

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Die ideale Hausbank

Volksbanken und Raiffeisenbanken wollen Position als Premiumbanken ausbauen

München – Die Bayern haben genaue Vorstellungen davon, was sie von ihrer Hausbank erwarten. Das ergab eine repräsentative Befragung, die das Marktforschungsinstitut GMS (Gesellschaft für Markt- und Sozialforschung, Hamburg) im Auftrag des Genossenschaftsverbands Bayern unter 1.008 Personen über 18 Jahren im Freistaat durchgeführt hat. Für 34 Prozent der Bayern steht an erster Stelle die Beratungsleistung. Dass hier die Qualität stimmt, ist für die Befragten wichtiger als die Themen Kundennähe/Kundenfreundlichkeit oder die von der Bank angebotenen Finanzdienstleistungen.

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Die Finanzkrise aus Sicht der Wahlforschung - Auswirkungen auf die Grundhaltung zur Sozialen Marktwirtschaft

Die Finanzkrise wird auch am Wähler nicht spurlos vorbei gehen. Bereits jetzt lässt sich ein Stimmungswandel in der Bevölkerung beobachten. Die demoskopischen Befunde zeigen zwar positive Reaktionen auf das schnelle Eingreifen der Politik, aber auch ein sinkendes grundsätzliches Vertrauen in das Bankensystem, sowie in das Wirtschaftssystem der Sozialen Marktwirtschaft. Letzteres wieder herzustellen wird vor allem mit Blick auf die anstehende Bundestagswahl 2009 eine entscheidende Herausforderung für die parlamentarische Demokratie sein.

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